8 Tage: PORTUGAL

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  1. Referenz-CodeReise ZeitraumPreis
  2. APPO-20126.03.2020 - 02.04.20201.169,- EURO
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Überblick

26.03. - 02.04.2020 Pilgerreise nach Portugal. Lissabon - Fatima - Porto - Santiago de Compostela.

Mindest-Teilnehmerzahl:

25 Personen

Einzelzimmer-Zuschlag:

199,- EURO

Reisedauer:

8 Tage
Leistungen

Inklusivleistungen

  1. Flug ab/bis Frankfurt direkt mit Lufthansa in der Touristenklasse
  2. Flughafengebühren und Steuern
  3. Sämtliche Transfers vor Ort 
  4. Übernachtung in sehr guten 3* - 4 * Hotels
  5. Rundreise im klimatisierten Reisebus
  6. Eintritte laut Programm 
  7. Tägliches Frühstück und tägliches Abendessen
  8. Informationsmaterial zur Reise
  9. Bustransfer nach Frankfurt und zurück

Leistungen die nicht inbegriffen sind

  1. Trinkgelder
  2. Reiseversicherungen

- Änderungen vorbehalten -
Reiseverlauf

01.Tag: Frankfurt – Flug - Lissabon (A)

Flugzeit:  LH 116    9.20 Uhr  – 11.20 Uhr. Gemeinsame Busanreise nach Frankfurt und gemeinsamer Flug nach Lissabon. Andere Abflugshäfen auf Anfrage möglich. Nach Ankunft Empfang durch unsere deutschsprechende Reiseleitung. Abfahrt vom Flughafen nach Sintra. Ankunft in Sintra, einer Sommerresidenz der ehemaligen Könige. Bekannt ist der Ort vor allem durch seine zum Teil Jahrhunderte alten Paläste, die Touristen aus aller Welt anlocken. Seit 1995 ist die Kulturlandschaft Sintra Weltkulturerbe der UNESCO. Besichtigung des einstigen Königspalastes von Sintra, dessen beiden gewaltigen Küchenschornsteine das Wahrzeichen des Schlosses geworden sind oder anderer Palaeste in der Region. Danach Fahrt nach Lissabon. Abendessen und Übernachtung im 4****Hotel VIP Executive Entrecampos oder gleichwertig.

02.Tag: Lissabon – Fatima (F/A)

Der Tag startet mit einer Stadtbesichtigung von Lissabon nach dem Frühstück. Wir beginnen mit dem Außenbesuch der Burg São Jorge, die jedem Besucher einen wunderschönen Blick auf Lissabon schenkt. Von der Burg aus laufen wir bergab durch das Labyrinth der Gassen von der Alfama, Lissabons ältestem Viertel. Angelangt am Praca do Comercio direkt am Tejo-Ufer begeben wir uns mit dem Reisebus ins Belém-Viertel mit dem berühmten Turm Belem. Dort erstreckt sich vor uns auch schon das Paradestück manuelinischer Baukunst - dem Baustil der Ära der Entdeckungen: das Jeronimus-Kloster. Naheliegend dem Fluss, dass Wahrzeichen Lissabons der Turm von Belém. Weiter auf unserem Weg kreuzen wir das Entdeckerdenkmal. Ein Denkmal, welches als Erinnerung an die großen Seefahrer der Entdeckerzeit errichtet wurde. Anschließend fahren wir zum Herzstück des städtischen Lebens Lissabons, dem Rossio-Platz. Ein Platz wie eine Weltbühne. Setzt man sich zu einem Kaffee in eines der zahlreichen Straßencafés, hat man das Gefühl dem Theater von der ersten Reihe aus zusehen zu können. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Fatima. Abendessen und Übernachtung im 4****Hotel Estrela de Fatima oder gleichwertig.

03.Tag: Fatima  (F/A)

Dies ist der wichtigste Wallfahrtsort in Portugal und einer der wichtigsten der Römisch-Katholischen Kirche. Den arabischen Namen „Fatima“ erhielt der Ort aufgrund einer Legende, wonach sich Fatima, die schöne Tochter eines maurischen Fürsten – ihrerseits benannt nach der Tochter des Propheten Mohammed – im 12. Jahrhundert, aus Liebe zu einem christlichen Ritter, habe taufen lassen und dort ihre letzte Ruhestätte gefunden habe. Die Geschichte dieser Stadt geht auch bis auf die Zeit der Tempelritter im Jahre 1158 zurück. Ausführliche Stadtbesichtigung. Berichtet wird, dass am 13. Mai 1917 drei Hirtenkinder, Lúcia dos Santos, Jacinta und Francisco Marto, auf einem freien Feld eine Erscheinung der Jungfrau Maria erfahren haben. Diese habe ihnen befohlen, künftig an jedem 13. des Monats an diesen Ort zurück zu kommen. Die Kinder vereinbarten untereinander Stillschweigen über diese Erscheinung, Jacinta brach jedoch dieses Versprechen, und so fanden sich am 13. Juni einige Neugierige ein, die sich mit eigenen Augen überzeugen wollten, ob die Geschichten der Kinder stimmten. Als jedoch im Juli, August und September die Zahl der Schaulustigen immer größer wurde, kündigte die Erscheinung für den 13. Oktober ein Wunder an. Am fraglichen Tag hätten Zehntausende von Anwesenden das Sonnenwunder gesehen – sie konnten problemlos die Sonne, die einer Silberscheibe ähnelte, anschauen, während sich diese wie ein Feuerrad drehte. Am 13. Mai 1930 wurden die Erscheinungen durch den Bischof von Leiria als „glaubwürdig erklärt und die öffentliche Verehrung Unserer Lieben Frau von Fátima gestattet. Abendessen und Übernachtung im Hotel wie am Vorabend.

04.Tag: Fatima – Batalh – Nazare – Fatima (F/A)

Teilnahme am Sonntagsgottesdienst in Fatima. Danach Weiterfahrt nach Batalha. Das Kloster der Heiligen Maria des Siegers in Batalha mit seiner unvollendeten Kapelle, der Gründerkapelle und aus der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Zisterzienserabtei besichtigt. Es wurde zum Dank für den Sieg Portugals über das Königreich Kastilien in der Schlacht von Aljubarrota im Laufe von circa 150 Jahren errichtet und 1983 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO aufgenommen. Der Überlieferung folgend, hatte Johann I. vor der Schlacht am 14. August 1385 versprochen, der Jungfrau Maria ein Kloster zu errichten, wenn sie der portugiesischen Streitmacht im Kampf gegen das zahlenmäßig überlegene kastilische Heer beistehen würde. Für 1388 ist die Übergabe des Klosters an den Dominikanerorden urkundlich gesichert. Die Errichtung erfolgte wahrscheinlich unter ausschließlicher Maßgabe und Finanzierung des Königshauses, wodurch sich die für eine Bettelordenskirche überaus anspruchsvolle Architektur erklären lässt. Das Kloster ist als Demonstration der durch João I. neu begründeten Königsdynastie Avis zu verstehen. Eine Reiterstatue des siegreichen Feldherrn Nuno Álvares Pereira steht vor dem Kloster. Als erster Baumeister gilt der wahrscheinlich aus Portugal stammende Afonso Domingues, der den Bau bis zu seinem Tod 1401/1402 leitete. Anschliessend Fahrt nach Nazare. Dort befindet sich eine Hochterrasse mit dem Platz Largo de Nossa Senhora da Nazaré, um den herum sich das historische Zentrum mit dem Heiligtum Unserer Frau von Nazaré gruppiert. Hiervon ging die auf der iberischen Halbinsel und im portugiesischen Sprachraum (vor allem in Brasilien) wichtige Marienverehrung in Form der Nossa Senhora da Nazaré aus. Das Heiligtum besteht aus der auf der westlichen Seite liegenden gleichnamigen Kirche und dem sich südlich anschließenden ehemaligen königlichen Palast. In der Kirche Nossa Senhora da Nazaré ist das Sagrada Imagem de Nossa Senhora da Nazaré (Heiliges Abbild Unserer Frau von Nazaré) der Muttergottes Maria aufbewahrt, einer kleinen knapp 30 cm hohen holzgeschnitzten dunklen Statue der Jesus stillenden Maria. Es soll sich dabei der religiösen Legende nach um eine authentische Darstellung Marias mit Jesus handeln, da die Schnitzarbeit zu jener Zeit in Nazareth in ihrer Anwesenheit hergestellt worden sei. Die Figur soll in einer Felsnische des zu Nazaré-Strand abfallenden Felsmassiv 1179 von Dom Fuas Roupinho, Ritter von Porto de Mós und einem Kampfgefährten des ersten Königs von Portugal, Afonso Henriques bei der Befreiung von den Mauren, gefunden worden sein. Dorthin hatte sie der Sage nach etwa 714 der letzte christliche König der iberischen Halbinsel, der Westgote Roderich und sein Begleiter vor den andersgläubigen Mauren in Sicherheit gebracht und versteckt. Danach Rueckfahrt nach Fatima. Abendessen und Übernachtung. 

05.Tag: Fatima – Porto  (F/A)

Abfahrt nach Porto mit Stadtbesichtigung. Porto ist die Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes in Portugal und liegt an dem Fluss Douro der hier in den Atlantischen Ozean mündet. Mit knapp 250.000 Einwohnern ist sie nach Lissabon und ihrer Nachbarstadt Vila Nova de Gaia die drittgrößte Stadt des Landes. Porto ist eine der ältesten europäischen Städte, sie wird gern als die „Hauptstadt des Nordens“ bezeichnet. Seit Langem sieht sich Porto als heimliche Hauptstadt Portugals, weil sie immerhin die Namensgeberin des Landes ist. Porto ist bis heute eine Handelsstadt mit einer alteingesessenen Kaufmannschaft, in der sich Wirtschaftsmacht und Reichtum konzentrieren. In Porto sagt man, dass hier das Geld verdient wird, das in Lissabon mit vollen Händen ausgegeben werde. Wegen ihrer zahlreichen barocken Kirchen wird Porto auch als „Barockstadt“ bezeichnet. Enge, gewundene Gassen mit dichter Häuserbebauung bilden ausgehend vom Ufer des Douro an einem Hang die terrassenartige Struktur der Altstadt Ribeira, die seit 1996 als Weltkulturerbe der UNESCO eingetragen ist. Hoehepunkte der Stadt sind der 75 Meter hohen Torre dos Clerigos, dass Wahrzeichen Portos, die frühgotische Kirche Sao Francisco, die alte Kathedrale, den Praca Liberdade, den Boersenpalast sowie das Ribiera Viertel, wo auch das Geburtshaus Heinrich des Seefahrers zu finden ist. Nachmittags Besuch einer Portweinkellerei mit Weinprobe. Abendessen und Uebernachtung im 4****Hotel Axis Porto oder 4****Hotel Beta Porto oder gleichwertig.

06.Tag: Porto – Santiago de Compostela (F/A)

Abfahrt in Richtung Ponte de Lima, wo eine Wanderung auf dem portugiesischen Jakobsweg durchgeführt (ca.10km und 3 Stunden Wanderzeit). Danach Weiterfahrt nach Santiago de Compostela. Abendessen und Übernachtung im 4****Hotel Compostela.

07.Tag: Santiago de Compostela (F/A)

Santiago de Compostela ist die Hauptstadt der Autonomen Gemeinschaft Galizien und der Zielpunkt des berühmten Jakobswegs ("Camino de Santiago"), eines mittelalterlichen Pilgerwegs der dank seines monumentalen Reichtums bis heute zahlreiche Besucher aus aller Welt anlockt und von der Unesco zum Welt-Kulturerbe erklärt wurde. Der Name setzt sich zusammen aus Santiago, dem Heiligen Jakob, über die Zwischenform Sant Jago eine abgeschliffene Form von lateinisch Sanctus Iacobus darstellt, und Compostela. Santiago ist zweifellos eine der sehenswertesten Städte in Spanien, mit großartigen Bauwerken in einem unverwechselbaren Stil. Es ist aber auch eine Stadt voller Leben, mit einer der traditionsreichsten Universitäten und vielen Studenten, die für jugendliche Atmosphäre zwischen den historischen Mauern sorgen. Auch die Küche der Region hat einen hervorragenden Ruf. Sehenswert ist die Kathedrale von Santiago de Compostela mit ihren Reliquien. Nahe der Kathedrale findet sich das Hospital de los Reyes Católicos, das seit 1509 als königliches Hospiz der Aufnahme von Reisenden diente, die nach Santiago kamen, und heute eines der bekanntesten und luxuriösesten Parador-Hotels ist. Sehr sehenswert ist die gesamte, von der UNESCO geschützte Altstadt, die mit der Kathedrale und dem Jakobsweg als Weltkulturerbe ausgewiesen ist. Abendessen und Übernachtung im Hotel wie am Vorabend.

08.Tag: Santiago de Compostela – Rückflug aus Porto (F)

Freizeit und Transfer zum Flughafen. Der Rückflug ist um 16.40 Uhr. Ankunft um 20:20 Uhr. Anschließend gemeinsame Rückfahrt mit dem Bus zum Heimatort.


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